Oh my god, I‘m missing you

He is not dead, just away 06.03.2014

„Der Verlust eines Menschen, ist auch ein Stück Verlust von sich selbst“
doch wie findet man sich wieder?
Wer ersetzt dieses Stück was man verloren hat, wenn es bis dahin der Halt im Leben war? Der Mensch mit dem du bis dahin die meiste Zeit deines Lebens verbracht hast. Ein Mensch, der dich geliebt hat bevor du selber auf der Welt warst.

Muss man sich selbst erst gefunden haben, bevor man sich jemals wieder finden kann?
Was macht die Trauer mit einem Menschen, wenn man nicht in der Lage ist einen klaren Gedanken zu finden, um zu realisieren was gerade passiert ist.

Allgemein durchläuft die Trauer 4 Phasen laut Verena Kast:
1. Phase: nicht-wahrhaben-wollen
2. Phase: aufbrechende Emotionen
3. Phase: suchen, finden, sich trennen
4. Phase: neuer Selbst – und Weltbezug

Natürlich kann man das jetzt nachvollziehen und man denkt sich ok, so komme ich gut durch die Zeit, aber nimmt diese nicht jeder individuell wahr?
Diese Emotionen die einen heimsuchen, während man versucht weiter am Leben teilzunehmen, die in Situationen kommen wo man gar nicht damit rechnet oder man kurz durch Worte oder Taten an die Person erinnert wird.
Man muss sich selber kontrollieren, da die Zeit nicht stehen bleibt aber gleichzeitig die Trauer zulassen? Hilfe? Hat jemand dafür eine Anleitung?

Die schlimmste Frage die man sich stellt ist glaube ich „womit habe ich das verdient“ oder „womit hat die Person das verdient“. Tja? Wer verdient schon eine Krankheit die so unberechenbar ist wie Krebs? Wie kann so etwas Böses in einem Körper existieren der meiner Meinung nach das wunderschönste Herz auf Erden hatte?

Arrangieren. Mit einer Situation die man sich niemals hätte aussuchen wollen aber man schafft es.
Trauer verlangt Zeit, Raum und Verständnis um danach wieder mit Freude überdeckt zu werden. Um danach wieder die Lebensfreude zu finden aber auch die Stärke zu haben um schlechte Tage zu durchleben.
Doch wer an sich selber glaubt und an die Liebe zur Person wird diese nie wirklich verlieren.

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.
J.W. Von Goethe

Emphatie bei einem Hund?

Irgendwie habe ich mich heute gefragt, ob Hunde emphatisch sind? Ich mein sie sind unsere treuen Begleiter und der beste Freund des Menschen, aber sind wir auch ihr bester Freund?

Erfüllen wir unsere Aufgabe als Herrchen / Frauchen so gut, das wir dem Hund sein Rudel ersetzen können?

Egal wie es einem geht, man hat das Gefühl der Hund spürt es, er sucht die Nähe oder schaut einen mit seinem treuen Blick an und es ist wahr, Hunde spüren die Emotionen der Menschen. „Mein Hund versteht mich“.

Er hat Mitgefühl und ist fähig psychische Grundkonstellationen bei Menschen zu erkennen.
Jedoch ist es für uns schwer die Emotionen des Hundes zu deuten, da diese unheimlich vielfältig sind, weswegen wir es Ihnen schuldig sind, für Ihr Verständnis und ihre bedingungslose Treue ein zu Hause zu geben, mit Geborgenheit, Futter und viel Bewegung.

Nur ein Hund liebt dich mehr als sich selbst

Ein Hund geht nicht weg wenn du schlechte Laune hast, er trennt sich nicht von dir, weil du einen anderen Hund gestreichelt hast oder gar verletzt er dich absichtlich.
Er liebt sein Frauchen oder Herrchen bedingungslos.

He might only be here for a part of your life..but for him you are his whole life!